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Stiftshöfe

Tourist-Information Ruwer
Bahnhofstraße 37a
54317 Kasel

Tel. (0049) 651 1701818
Fax (0049) 651 1709403


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Beschreibung

In Kasel hatten Trierer Klöster und Stifte schon seit dem frühen Mittelalter Weinbergsbesitz; ein Zeichen dafür, dass diese Weinbergslagen auch schon damals begehrt waren. Heute noch erinnern drei Gebäude an diese ehemaligen Besitzverhältnisse.

Gleich am Ortsanfang von Kasel, an der Engstelle der Ruwertalstraße, liegt der ehemalige Hof des Trierer Stifts St. Paulin - heute Hotel Restaurant "Pauliner Hof". Schon 1373 wird dieses Hofgut als Pauliner Besitz erwähnt. Es besaß 33.233 Weinstöcke, die größtenteils an Kaseler verpachtet waren. Das Hofhaus mit seinem hohen Walmdach stammt aus dem 18. Jahrhundert. Heute noch sieht man über der Haustür das Christuszeichen zwischen Alpha und Omega. Die ehemalige Kapelle ist als Wohnhaus umgebaut.

Gegenüber dem Pauliner Hof liegt - ganz von Mauern umgeben - der ehemalige Hof der Trierer Benediktinerabtei St. Maria ad Martyres, in Kasel als Marienkloster bekannt. Der Hof bestand aus Wohnhaus und Kelterhaus mit Hofraum. Heute werden diese Gebäude nach mehrfachen Umbauten nur noch zu Wohnzwecken benutzt.

Auch das Kloster St. Irminen-Oeren Trier besaß in Kasel einen Hof. Er ist 1227 erwähnt, doch sind Besitzungen dieses Klosters in Kasel bereits 937 bezeugt. St. Irminen war der älteste Besitzer in Kasel, besaß demnach das Recht der Grundherrschaft, die die Äbtissin von St. Irminen auch ausübte. Auch der Weinbergsbesitz von St. Irminen, der aus über 100.000 Weinstöcken bestand, dürfte zumeist verpachtet worden sein. Seit 1854 befindet sich das ehemalige Hofgut von St. Irminen im Besitz der Reichsgrafen von Kesselstatt.

Öffnungszeiten: auf Anfrage

 

 

 

 

 

 

 

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten auf Anfrage