25.06.2020

"ECHO. Die Aura der Antike"

Seit dem 20. Juni ist wie geplant die Sonderausstellung „ECHO. Die Aura der Antike. Werner Kroener“ für Besucherinnen und Besucher des Rheinischen Landesmuseums Trier geöffnet. Trotz erschwerter Bedingungen konnten alle Termine beim Aufbau eingehalten werden. Nur auf eine Eröffnungsfeier musste verzichtet werden.

Grundlage für die Ausstellung ist der Gedanke, dass antike Kunst damals wie heute Vorbild künstlerischen Schaffens ist. Das Streben nach Ideal in Form und Proportion inspiriert wie ein ECHO zu immer neuen Auseinandersetzungen.

Der Münchner Künstler Werner Kroener interpretiert antike Werke neu. Er stellt Abbilder griechisch-römischer Kunst aus der Sammlung des Rheinischen Landesmuseums Trier und der Glyptothek in München seiner Kunst gegenüber. Als Bildsprache wählt Kroener Ölgemälde, mediale Projektionen und am Computer entstandene, digitale Malerei. 


Sonderausstellung ECHO, Foto(c) Thorsten Zühmer

In diesem Zusammenspiel entfaltet die antike Kunst nach seiner Sicht eine neue Aura, losgelöst von ihrem ursprünglichen historischen Kontext. Universale Themen wie Körperlichkeit, Krieg und Frieden, Mythologie, Tod oder Schönheit beschäftigen uns auch heute noch und fließen in unser „kollektives Bildgedächtnis“ ein.

Werner Kroener, geboren 1944 in Koblenz, lebt und arbeitet als Maler in München. Die aktuelle Ausstellung ist dritter Teil eines Werkzyklus und schließt an Präsentationen im Mittelrhein-Museum Koblenz sowie der Glyptothek in München an.