14.12.2020

moselmusikfestival 2021

Mit erprobten Konzepten, Zuversicht und einer Programmveröffentlichung in drei Phasen präsentiert das moselmusikfestival vorerst rund 20 Konzerte für die kommende Saison.

Unter dem Motto „die zukunft ist so schön vakant …“, einem Songzitat des norddeutschen Musikers Thees Uhlmann, lädt das moselmusikfestival in der ersten Veröffentlichungsphase für den Festivalsommer 2021 zu einem Programm mit zunächst 23 Konzerten ein. Angepasst an die im zurückliegenden Sommer erfolgreich erprobten Sicherheits- und Hygienekonzepte werden im Zeitraum vom 10. Juli bis 3. Oktober 2021 Ausnahmetalente wie Kit Armstrong oder auch The Tallis Scholars das Festival entlang der Mosel von Luxemburg bis Koblenz bespielen.

Die einzelnen Elemente des Baukastenprinzips – insbesondere des Formates „Kopfhören“ – wurden weiterentwickelt und auch auf die beliebten „Weinklänge“, Konzerte mit kommentierter Weinprobe, darf sich das Festivalpublikum in der kommenden Saison wieder freuen. Mit dem Schlussakkord „Hear Eyes Move – Dances with Ligeti“ wird zudem erstmals eine zeitgenössische Tanzproduktion beim moselmusikfestival zu bewundern sein. Weitere Veröffentlichungen folgen angepasst an die aktuellen Entwicklungen in Phase 2 und 3 im März und Mai 2021.


Eingeläutet durch das Eröffnungskonzert von Kit Armstrong auf dem Gelände des Priesterseminars in Trier beginnt am 10. Juli das moselmusikfestival 2021. So wird der Ausnahmepianist auch in der kommenden Saison wieder als artist-in-residence sein Können im Rahmen des moselmusikfestivals präsentieren. Weitere Konzertveröffentlichungen des begnadeten Musikers folgen entsprechend in Phase 2 und 3.

„Mit dem dreiphasigen Veröffentlichungsprinzip haben wir einen Weg gefunden, angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen nicht nur flexibel reagieren zu können, sondern auf diese Weise auch aus unternehmerisch-wirtschaftlicher Sicht die Stabilität des Festivals bestmöglich gewährleisten zu können“, erläutert Tobias Scharfenberger, Intendant des moselmusikfestivals. Gleichzeitig biete die aktuelle Situation enormes Potential für Innovation und das Beschreiten neuer Wege und so wurden auch in diesem Jahr bestehende Formate entsprechend weiterentwickelt und angepasst.

Die Konzerte für Phase 1 sind vorrangig im Freien geplant und so werden Stimmwunder wie Chanda Rule und Michelle David im Format „Freiluftkonzert“ anmutige Orte wie den Brunnenhof in Trier oder die Moselauen von Bernkastel-Kues zum Klingen bringen.

Mit dem international gefeierten Vokalensemble, The Tallis Scholars, werden in der Reihe „Nachts in …“ die Gemäuer des Trierer Doms zu später Stunde eindrucksvoll vokal erhellt und auch auf das „RollingTones“-Mobil, das fahrende Musikzimmer, darf sich das Publikum in der kommenden Saison wieder freuen. Erstmals wird unter anderem das Gelände des Schloss Föhren zur Konzertkulisse für das Programm „Amstel Radio“, bei welchem die Zuhörer bei der Musikauswahl mitbestimmen dürfen. Außerdem lässt die finnische Band Uusikuu das Publikum auf dem „RollingTones“-Mobil aus Winningen und Klausen zu den musikalischen Ursprüngen des Landes der Tausend Seen entschwinden.

Ebenso findet in der kommenden Festivalsaison der „Weinklang“ wieder Einzug ins Programm und lässt auf dem Moselschiff River Bär und verschiedenen Weingütern exzellente Weine und die Kunst des Musizierens zu einem Gesamtwerk für die Sinne fusionieren.

Eine sinnliche Erfahrung der anderen Art bietet außerdem das weiterentwickelte „Kopfhören“-Format. In der kommenden Saison werden das Moselkino in Leiwen, diesmal mit dem Programm „Schöpfungsmomente“, und die Alte Wollfabrik in Moselkern mit den „Gruselmomenten“ zu einzigartigen Veranstaltungsorten. Abgestimmt auf die außergewöhnlichen Kulissen erklingt über Kopfhörer ein ausgeklügeltes Zusammenspiel aus Text und Musik, während das Publikum in individuellem Tempo die sensuelle Vielgestaltigkeit der Umgebung erkundet. Momente, die der Übersinnlichkeit nahekommen und im Fall von Moselkern gezielt zum wohligen Gruseln einladen.

Ganz im Zeichen der Digitalisierung steht die neue Reihe „Espresso-Konzerteinführungen“. Bei ausgewählten Konzertveranstaltungen bietet das moselmusikfestival ab Sommer 2021 – gleich einem guten Espresso – eine sehr konzentrierte Art der Konzerteinführung mit einer guten „Crema“ an Informationen an, um die Zuhörer das „Aroma“ des Konzertes noch intensiver erleben lassen zu können. Ab 90 Minuten vor Beginn kann sich gegen Hinterlegung eines Pfandes das Kopfhörpaket inklusive MP3-Player am Eingang abgeholt werden und so Wissenswertes – kombiniert mit einer kleinen Aufmerksamkeit als „Wachmacher“ – zu Komponisten, Werk oder Spielstätte zur informativen Einstimmung auf das Konzert angehört werden.

Auch 2021 ist es dem moselmusikfestival wieder ein Anliegen im Rahmen des „Jugendstils“ aufstrebende, talentierte Ausnahmemusikerinnen und -musiker zu fördern. So wird die junge Pianisten Johanna Summer mit beeindruckenden Improvisationen über Stücke von Schumann die Synagoge Wittlich zum Klingen bringen, Elisabeth Plank mit Virtuosität auf der Harfe den Innenhof des Kurfürstlichen Palais bespielen und das Ensemble Repercussion den Monopteros vom Schloss Monaise in Trier mit einer energetischen Schlagzeugperformance neu in Szene setzen.

Mit der zeitgenössische Tanzproduktion „Hear Eyes Move – Dances with Ligeti“ der Wittlicher Choreographin Elisabeth Schilling gemeinsam mit ihrer
Tanzcompany findet das moselmusikfestival am 3. Oktober 2021 dann seinen krönenden Abschluss. Niemals zuvor sind alle 18 Klavieretüden eines der wichtigsten Komponisten der Moderne, Györgi Ligeti, vertanzt worden. Ein einzigartiges Projekt, das es so in der Art beim moselmusikfestival bisher noch nicht geben hat.

Aus Gründen der Nachhaltigkeit werden die Kataloge für die Veröffentlichungen von Phase 2 und 3 nur auf Wunsch zugestellt. Bestellungen sind per Mail an info@moselmusikfestival.de oder telefonisch unter +49 6531 5000 95 möglich. Alle Informationen zum aktuellen Programm für die Saison 2021 sind zudem unter www.moselmusikfestival.de zu finden und über den Newsletter (Anmeldung unter news@moselmusikfestival) bleiben Sie jederzeit auf dem Laufenden.

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Bildmaterial sowie weitere Informationen finden Sie ab dem 04.12.2020 auf unserer neuen Website unter www.moselmusikfestival.de.

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