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Cochem in einer Stunde


Markt
56812 Cochem

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Beschreibung

Sie haben nicht viel Zeit und möchten dennoch möglichst viel von Cochem sehen? Nutzen Sie diesen Stadtrundgang, der Sie in nur einer Stunde zu unseren Highlights führt. Zur besseren Orientierung empfehlen wir unseren Stadtplan. Erhältlich bei uns in der Tourist-Information Ferienland Cochem. Sie starten am Endertplatz, der sich zentral an Busbahnhof und Tourist-Information befindet. Sie gehen unter der Moselbrücke hindurch, rechts sehen Sie nun das Carlfritz-Nicolay Mosaik mit zahlreichen Informationen. Sie folgen der Straße bis zum Enderttor und dem Hotel „Alte Thorschenke“. Das prächtig erhaltene Enderttor ist ein Teil der Stadtmauer, die den kompletten Stadtkern umgibt. Mit passieren des Endettors blicken Sie auf die Brücke/Einfahrt des 4205m langen Kaiser-Wilhelm-Tunnels (1869 bis 1877 erbaut), durch welchen Eisenbahnen die Moselschleife „Cochemer Krampen“ um ca. 23 km erheblich verkürzt. Nun folgen Sie der Beschilderung ,,Kapuziner Kloster’’, indem Sie die Treppen links herauf gehen. Oben angekommen, biegen Sie links ab und gehen parallel am Friedhof vorbei bis Sie zum Haupteingang des Kapuzinerklosters (1625 bis 1634 erbaut) gelangen. Heute dient das ehrwürdige historische Gemäuer als Kulturzentrum und Veranstaltungsstätte. Vom Klosterberg genießen Sie eine fantastische Aussicht auf das Pinnerkreuz - benannt nach dem einer Legende nach abgestürzten Schäfer Pinn und der Sesselbahn. Nun folgen Sie der Straße, die parallel zum Friedhof verläuft weiter bis Sie zum Plateau gelangen, von dem man einen Blick auf Alt-Cochem und das „Tummelchen“ (keltisch/römische Grabstätte) mit einem alten Wachturm, dem „Zuckertürmchen“ genießt. Mehr als 100m hoch über der Mosel erhebt sich auf einem markanten Bergkegel das spätgotische Bauwerk, die „Reichsburg“. Die Anlage wurde etwa um das Jahr 1000 errichtet und diente im Mittelalter als Zollburg. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg drangen Truppen des französischen Königs Ludwig XIV, genannt der Sonnenkönig, ein und besetzen 1688 die Reichsburg Cochem. 1689 wurde die Burg in Brand gesteckt, unterminiert und gesprengt. Die Burg blieb lange Zeit Ruine, bis 1868 der Berliner Kaufmann und spätere Geheime Kommerzienrat Louis Ravené das Grundstück für 300 Goldmark kaufte und die Burg wieder aufbauen ließ. 1942 wurde sie durch Verkauf Eigentum des Deutschen Reiches und ist seit 1978 im Besitz der Stadt Cochem. Nun folgen Sie der rechten Kapuzinertreppe. Unten angekommen, folgen Sie der Obergasse rechts herüber, durch das Balduinstor (weiterer gut erhaltene Teil der Stadtmauer, der mit Pechnasen ausgestattet war) hindurch, die Treppen hoch und links herüber in die Jahnstraße. Am Ende der Straße biegen Sie links in die Oberbachstraße ab, vorbei an der evangelischen Kirche und dem evangelischen Gemeindehaus. Auf der linken Seite kommen Sie am ältesten Gasthaus der Stadt (früher mit Brennerei) „Zom Stüffje“ vorbei. Weiter die Straße herunter gelangen Sie zum Marktplatz mit dem Marktbrunnen, dem 1739 erbauten barocken Rathaus (ehem. kurtrieriches Amtshaus) und reizvollen Fachwerkbauten (wie z.B. das Haus Brillen-Müller, mit 24-teiligem Glockenspiel), überragt vom Kapuzinerkloster und dem nach dem zweiten Weltkrieg wieder aufgebauten Turm der Martinskirche. Am Rathaus biegen Sie rechts in die Kirchgasse ein, welche Sie zur Moselpromenade führt. Dort erwartet Sie der Bockbrunnen“. Dieser über 100 Jahre alte Brunnen erzählt eines der bekanntesten „Cochemer Stückelchen“. Die Inschrift: Weiße Trauben fraß der Bock. In der Kelter soll’t er’s büßen. Roter Saft floss in den Trog. Seine Unschuld war erwiesen. Auf der linken Seite steht die kath. Pfarrkirche St. Martin, Cochems erster Kirchenbau, stammt wohl aus salischer Zeit (zwischen 1130 und 1165). Geschmückt wird die Kirche von besonders schönen farbigen Fenstern. Ungewöhnlich sind die auf beiden Seiten des Altarraumes angebrachten beiden Emporen. Ausgestattet ist die Kirche mit einer zweigeteilten neuen Oberlinger-Orgel, vielen schönen alten Heiligenfiguren und einer ausgestellten Reliquienbüste des hl. Martin, die Ende des 15. Jahrhunderts entstanden ist. Sie folgen der Moselpromenade bis Sie am Hotel Germania links das „Fuchsloch“, das kleinste Cochemer Stadttor (14. Jhd.) passieren und so wieder in die Bernstraße gelangen. Rechts geht’s zurück über den Carlfritz-Nicolay-Platz (benannt nach dem bekannten Cochemer Grafiker und Künstler Carlfritz Nicolay), zum Endertplatz (benannt nach dem Endertbach, der vom Tal der wilden Endert, entlang einiger (teils bewirtschafteter) Mühlen fließt und in die Mosel mündet. Hier endet der Rundgang- wir hoffen, er hat Ihnen gefallen.