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Die Passionsbilder in Osburg

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Beschreibung

Die Passionsbilder in Osburg
Das Wahrzeichen Osburgs ist der runde Turm. Er dient der im Jahre 1958 erbauten neuen Kirche als Glockenturm. Über seine ursprüngliche Zweckbestimmung weiß man nichts Genaues. Es wird vermutet, dass er entweder ein Befestigungs- oder Sichtturm gewesen ist.
In der neuen Kirche sind nicht nur die modernen Glasfenster in ihren leuchtenden Farben sehenswert, sondern vor allem die in 14 Ölgemälden dargestellten Leidensstationen. Sie befinden sich an der Balustrade des rechten Seitenschiffs und besitzen die ungewöhnliche Größe von 75 x 110 cm. Sie sind im Stil der biblischen Historienmalerei gestaltet, die man die "Nazarener Kunstrichtung" nennt. Den Nazarenern, die im 19. Jahrhundert ihre Werke schufen, ging es nicht darum, das Heilsgeschehen schockierend und realistisch darzustellen, eher verharmlosten sie. Sie wollten in schönen Bildern eine religiöse Stimmung hervorrufen.
Die Malerin der 14 Leidensstationen in Osburg ist Octavie de Lasalle von Louisenthal, auch die Malergräfin genannt. Sie ist 1812 in Metz geboren und 1890 auf Schloss Dagstuhl bei Wadern verstorben.
Öffnungszeiten: frei zugänglich

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Frei zugänglich