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Landesdenkmal Klause

Landesdenkmal Klause
König-Johann-Straße
54441 Kastel-Staadt

Tel. 0049 6581 995980


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Beschreibung

Hoch über der Saar, auf der Spitze eines vorspringenden Sandsteinfelsens, liegt die Klause von Kastel-Staadt. Das Sandsteinplateau, auf dem sich die Klause befindet, wurde schon von den Kelten und Römern als Kultstätte genutzt. Im frühen 17. Jh. baute ein Franziskanermönch eine Kapelle in den Fels. Der preußische Kronprinz Friedrich Wilhelm, der spätere König Friedrich Wilhelm IV., ließ die seit Langem verlassene Ruine nach 1833 zu einer Grabkapelle für den böhmischen König Johann den Blinden ausbauen. Der berühmte Architekt Karl Friedrich Schinkel gestaltete den Aufbau im Sinne südländisch gestimmter Romantik mit Rundbogenfenstern, Säulenarkaden und einen an italienische Vorbilder erinnernden Glockengiebel. Die Gebeine des böhmischen Königs ruhten in der Klause von 1838 bis sie 1946 in die Kathedrale in Luxemburg überführt wurden. Insgesamt wird die Klause als ein Höhepunkt deutscher Romantik gesehen.

Eintritt: Erw. 3,50 €/Pers., Ermäßigte 2,50 €/Pers. (Schüler über 16 Jahre, Studenten, Auszubildende, Rentner, Arbeitslose, Schwerbehinderte – jeweils mit Nachweis), Kinder und Jugendliche 7 - 16 Jahre 1,50 €/Pers., Kinder bis 6 Jahre sind frei.  


Barrierefreiheit: Möglichkeit, direkt vor der Klause zu parken. Eine Stufe im Eingangsbereich. Direkt hinter dem Eingangsportal Tastmodell der Klause. Aussichtspunkt "Saartal" (ca. 70 m vom Eingang entfernt) über 3 Stufen erreichbar; befestigter Weg dorthin mit einseitigem Handlauf und zwei Ruhemöglichkeiten auf Bänken. Ebenerdiges WC.

In kaum einem anderen Ort wie Kastel-Staadt kann Geschichte so hautnah erlebt werden. Aufgrund seiner herausragenden landesgeschichtlichen Bedeutung ist das Plateau seit 1997 als Denkmalzone und Grabungsschutzgebiet ausgewiesen. Seit dem 2. Jh. v. Chr. befand sich hier, noch vor der römischen Gründung von Trier, einer der Hauptorte des Treverer-Stammes, ein sog. Oppidum. Neben den historischen Schätzen von der keltischen bis zur preußischen Zeit, bietet der Ort eine Fülle von landschaftlichen Reizen. Auf dem Kulturplateau gibt es viel zu entdecken: unter anderem die Klause, der Ehrenfriedhof, das Römische Theater die alte Dorfkirche und der Elisensitz . Eine Wanderung auf dem Kasteler Felsenpfad mit einer Kletterpartie auf dem Altfels oder ein Spaziergang durch den archäologischen Erlebnispfad runden den Ausflug ab.

Öffnungszeiten

bis 01.11.2020:

Mittwoch-Sonntag 10.00-16.00 Uhr

Juli und August bis 17.00 Uhr geöffnet.

Letzter Einlass jeweils 1 Stunde vor Schließung.