Online buchen

Anreise
Anzahl Tage Anzahl Zimmer Anzahl Personen

Wunsch-Gastgeber finden


Zertifizierungen


Ausstattung


Aktuelles

01.07.2019

„Ich habe manchmal Heimweh, ich weiß nur nicht, wonach…“ mit dieser Zeile der Dichterin Mascha Kaléko ist die diesjährige Saison des Mosel Musikfestivals überschrieben. Angelehnt an das Motto des...

Weiterlesen

14.04.2019

Folge 1 unseres Podcasts "Der Mosel Reporter - Unterwegs im Moselland" gibt Ihnen Tipps für den Frühling an der Mosel.

 

Weiterlesen

Fürstlich wandern an der Obermosel

Ein Erlebnisbericht von Ursula & Hans-Eberhard Peters (Blog EIFELsüchtig)

Der Hochadel hatte geladen zu Wandertagen nach Nittel an die Obermosel. Gastgeber waren (1) König Johann der Blinde von Böhmen, Graf von Luxemburg, (2) Graf Georg Johannes, Spross der Veldenzer Grafen, er heiratete 1563 eine Tochter König Gustavs I. von Schweden und schließlich (3) „Weinkönigin Mosella“.

König Johann bat uns nach Freudenburg. Dort wird am 16. Juni 2019 (an der Freudenburger Kirmes) der Moselsteig Seitensprung "König-Johann-Runde" offiziell eingeweiht. Der König hat für uns den Vorhang schon einmal gehoben, wir durften einen Blick auf den Weg werfen und waren begeistert.

Graf Georg Johannes ist zwar niederen Ranges, sein Moselsteig Seitensprung „Graf Georg Johannes Weg“ bei Veldenz an der Mittelmosel aber steht der Runde des Königs in nichts nach.

Zu „Weinkönigin Mosella“ haben wir ein sehr vertrautes Verhältnis: Wir sind an ihrer Seite zu Schule gegangen, haben schon viele ihrer Moselsteig-Etappen erwandert und viele ihrer Seitensprünge (pardon!) kennen wir auch. Allerdings waren wir bislang auf Mittel- und Untermosel fixiert mit den steilen Hängen und grandiosen Blicken in das Moseltal. An der Obermosel haben wir eine andere, reizvolle Seite kennengelernt, die sie uns sehr anziehend macht.

Nicht unerwähnt lassen wollen wir, dass die Begegnung mit dem Hochadel durch die Mosellandtouristik in Bernkastel-Kues vermittelt wurde, dafür sagen wir Dank.
 

 

Moselsteig Seitensprung "König-Johann-Runde"

Ab Sonntag, 16. Juni 2019 funkelt ein neuer Stern am Himmel der Moselsteig-Seitensprünge. An diesem Tag bittet König Johann der Blinde von Böhmen, Graf von Luxemburg, nach Freudenburg. Er errichtete im 14. Jahrhundert eine Burganlage in dem Ort, ihm zu Ehren erhält der neue Weg nun den Namen "König-Johann-Runde".

Der Weg (11,9 km, 318 m) führt von der alten Stadtmauer im historischen Ortskern von Freudenburg über die Burgruine hinunter in die Stille enger Bachtäler, vorbei an massiven Buntsandsteinfelsen und an Mühlen, bietet auf den Höhen schöne Rundblicke und kehrt über das Naturschutzgebiet Eiderberg nach Freudenberg zurück. Der Eiderberg ist ein verletzlicher Lebensraum seltener, streng geschützter Pflanzen, der Boden ist sehr empfindlich. Der Weg wurde direkt über den Berg gelegt. Dies gibt Wanderern die besondere Verantwortung, die vorhandenen Pfade nicht zu verlassen und die seltenen Pflanzen unversehrt zu lassen.

Wegeverlauf: Freudenburg, Stadtmauer – Burgruine Freudenburg – Freudenburger Bachtal – Grillhütte Freudenburg – Unterste Stegmühle – Leukbachtal – Ewigbachtal – Kollesleuker Schweiz – Pilzfelsen – Herrenmühle – Felsen vor Kollesleuken – Mühlenplatz Kollesleuken – Maria-Croon-Weg – Naturschutzgebiet Eiderberg – Jüdischer Friedhof - Freudenburg, Stadtmauer

Allgemeine Informationen zur Tour

  • Kondition
  • Technik
  • Erlebnis
  • Landschaft

Beste Jahreszeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Kurzbeschreibung

Der Premiumwanderweg verbindet die historische Burganlage im Ortskern Freudenburgs mit abwechslungsreichen Landschaften, vielen Ausblicken, Sandsteinfelsen und dem Naturschutzgebiet "Eiderberg".

Zum Tourenplaner

Moselsteig Seitensprung "Graf Georg Johannes Weg", Veldenz

Nun gut, wir müssen gestehen, dass wir keine Ahnung haben, ob Graf Georg Johannes, Spross der Veldenzer Grafen und Namensgeber dieses Weges, jemals gewandert ist. Allerdings, wenn die Tochter König Gustavs I. von Schweden, die er 1563 ehelichte, genauso wanderverrückt war wie meine Ursula, dann blieb ihm gar nichts anderes übrig. Vielleicht ist er auch geritten, oder Lakaien haben ihn getragen. Auf alle Fälle aber war damals der Weg noch nicht so hervorragend gepflegt, „unverlaufbar“ beschildert und mit zahlreichen Rastplätzen und Ruhebänken ausgestattet. Und der gute Schorsch konnte sich den Track nicht auf sein Smartphone herunterladen!

Der Graf Georg Johannes Weg (14,1 km, 600 hm) startet an der Villa Romana im romantischen Weinort Veldenz. Übrigens: Im Keller des Hauses befinden sich noch große Teile eines gut erhaltenen römischen Bades, es lohnt sich, dort einen Blick hineinzuwerfen.

Schon nach wenigen Metern erreichen wir das Hinterbachtal, von dort an verläuft der Weg weitgehend auf engen, felsigen Pfaden und schmalen Waldwegen. Viele Felsvorsprünge bieten immer wieder den Blick auf Tal und Schloss Veldenz. Den Abschluss bildet die Aussicht von der Josephinenhöhe bei einem Glas Wein oder Sekt aus dem Weinverkaufsschrank.

Wegeverlauf: Villa Romana – Runder Hammerfelsen – Langer Hammerfelsen – Gräfin-Anna-Platz – Dachslayfelsen - Aussichtspunkt „Schau ins Land“ – Rastplatz Lorenzmühle – Heidenmauer – Kapelle Thalveldenz – Rittersturz – Pionierfelsen - Josephinenhöhe

 

 

Allgemeine Informationen zur Tour

  • Kondition
  • Technik
  • Erlebnis
  • Landschaft

Beste Jahreszeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Kurzbeschreibung

Der Namensgeber dieses Moselsteig Seitensprungs - Graf Georg Johannes - ist der berühmteste Spross der Veldenzer Grafen, auch weil er 1563 eine Tochter König Gustavs I. von Schweden heiratete. Die Stammesgeschichte der Veldenzer Grafen wird deshalb auf diesem rund 14 km langen Seitensprung immer wieder thematisiert. Der Sitz des ehemaligen Grafen, Schloss Veldenz mit seinen Ruinen, ist zudem von vielen Aussichtspunkten entlang des Weges zu bewundern. Von einer ehemaligen Fliehburg der Kelten zeugt ein ca. 90 Meter langer Steinwall, der ebenfalls am Weg beeindruckt.

Start- und Endpunkt der Tour ist der romantische Ort Veldenz. An den Bergflanken des Veldenzer Baches bzw. Hinterbaches schlängelt sich der Wanderweg entlang. Zweimal wird der Bach überquert. Dann muss man sich wieder für den Aufstieg rüsten!

Zum Tourenplaner

Moselsteig - 2. Etappe: Von Palzem nach Nittel

Zur Mosel haben wir ein sehr vertrautes Verhältnis: Wir sind an ihrer Seite zu Schule gegangen, haben schon viele ihrer Moselsteig-Etappen erwandert und viele ihrer Seitensprünge kennen wir auch. Allerdings waren wir bislang auf Mittel- und Untermosel fixiert mit den steilen Hängen und dramatischen Blicken in das Moseltal. An der Obermosel haben wir eine andere, reizvolle Seite kennengelernt, die sie uns sehr anziehend macht.

Rollende Hügel prägen das Gesicht dieser Landschaft, ihr fehlt etwas von der Dramatik der Mittel- und Untermosel, aber auch sie ist lieblich und sie bietet etwas für Naturfreunde, was wir so an der Mosel in dieser Fülle noch nicht gefunden haben. Der Muschelkalkboden an ihren Hängen bietet seltenen Pflanzen günstige Lebensbedingungen. Wir haben einige Naturschutzgebiete besucht und waren begeistert vom üppigen Vorkommen seltener Pflanzen: Bocks-Riemenzunge, Hummel-Ragwurz, Diptam, Türkenbund, Gelber Enzian, um nur einige zu nennen. Standorte werden wir aus Respekt vor den wundervollen Pflanzen nicht nennen, sie sind streng geschützt, dürfen weder abgeschnitten noch ausgegraben werden. Kenner aber werden beim Blick auf die Karte und mit etwas Ausdauer bald fündig.

Wegeverlauf: Palzem – St. Michael Kapelle (B419) – Helfanter Mühle – Helfant – Rehlingen – Kölliger Fels - Nittel

Allgemeine Informationen zur Tour

  • Kondition
  • Technik
  • Erlebnis
  • Landschaft

Beste Jahreszeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Kurzbeschreibung

Variationen an der Obermosel.

Die zweite Etappe des Moselsteigs überrascht durch eine besonders abwechslungsreiche Wegführung. Los geht es in Palzem, der südlichsten Moselgemeinde in Rheinland-Pfalz und direkt an der luxemburgischen Grenze gelegen. Der imposante „Helfanter Dom“ mit seinen Doppeltürmen lädt zu einer Besichtigung ein. Die Wanderung führt weiter über kurze, steile Steigungen durch Wälder und Wiesen. Dabei bietet  sich immer wieder die Gelegenheit, an beeindruckenden Aussichtspunkten innezuhalten und – mit Blick auf die Mosel – Rast zu machen. Schließlich geht es durch die Weinberge entlang eines alten Kreuzweges hinab zum Weinort Nittel.

Zum Tourenplaner

Texte: Ursula & Hans-Eberhard Peters, Rheinbach
Weitere Wandertipps gibt es im Blog EIFELsüchtig www.eifelsuechtig.net