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Naturerlebnis Moselland

Mosel und Saar dienen als Wasserstraße, bieten aber auch wichtigen Lebensraum und Nahrung für viele Tier- und Pflanzenarten. Im Oberlauf der Schleusen ist die Fließgeschwindigkeit der beiden Flüsse geringer. Viele Fischarten wie das Rotauge nutzen diese Gewässerabschnitte als Laichplätze. An flachen Uferbereichen ragen Weichholzauen mit Erlen und Weiden in die Mosel. Sie bieten Brutplätze und Nahrungsquellen für viele Vogelarten und Insekten. Im Frühjahr sind die Kleinvogelarten wie Rohrammer oder Sumpfrohrsänger zu hören. Häufig ist an den Ufern der Graureiher bei der Nahrungssuche zu beobachten. An den offenen Ufern säumen Wiesen und Staudenfluren das Gewässer. Als Farbkleckse sind Blut- oder Gelbweiderich zu erkennen.

Die Flussauenlandschaften der Saar sind wichtige Lebensräume für Amphibien und Vögel wie Grasfrosch und Flussregenpfeifer; gut zu beobachten sind die Graureiherkolonien. Dem Wasserwanderer erschließt sich in den Flussauen ein fantastisches Landschaftsmosaik. Von der Saarmündung bei Konz bis zu den urwaldartigen Hangwäldern bei Taben-Rodt führt die Wasserwanderroute durch verschiedene Schutzgebiete, teilweise von europäischer Bedeutung. Die Sauer weist im gegensatz zu Mosel und Saar noch weitgehend naturnahe Flussauenbereiche mit hoher Strukturvielfalt und den typischen Arten wie Flusslibellen auf. Um diese zu erhalten ist eine Regelung der Erholungsnutzung notwendig. Aufgrund der Brut- und Aufzuchtzeiten vieler Tierarten in der Zeit von März bis Juli sind in dieser die Uferbereiche zu meiden.

Bootswandern im Moselland ist ein besonderes Ereignis. Helfen Sie durch rücksichtsvolles Verhalten mit, Natur und Lebensräume an der Mosel, Saar und Sauer zu erhalten.

Bitte beachten Sie: Das Paddeln auf der Sauer ist durch besondere Verordnungen reglementiert. Informationen zur aktuellen Rechtsverordnung erhalten Sie bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord)Regionalstelle Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft,Bodenschutz Trier Deworastraße 8, 54290 Trier, Telefon:0651/4601-0, e-Mail: poststelle@sgdnord.rlp.de